Rohstoffe

Ton & Tonstein

Rund um Schermbeck ist der Ratinger Ton aus dem Tertiär die Grundlage für eine Töpfer- und Ziegelindustrie. In zwei Betrieben wird der Rohstoff derzeit noch für die Dachziegelindustrie bzw. als Dichtungston abgebaut. Aufgrund der guten Abdichtung werden ehemalige Tongruben häufig als Deponien genutzt. Im 19. und 20. Jahrhundert produzierten überall im Ruhrgebiet Ziegeleien Baustoffe für Industrie- und Wohngebäude. Die Patentierung des Hoffmannschen Ringofens erlaubte ab 1859 eine erhebliche Steigerung der Produktion. Der Rohstoff, meist Tonstein aus dem Oberkarbon oder Emschermergel aus der Oberkreide, wurde in zahlreichen Tongruben gewonnen. Inzwischen steht selbst in der letzen Ziegeleigrube in Waltrop der Abbau nahezu still. Einige Geotope im GeoPark habe eine Vergangenheit als Ziegeleigrube, z.B. der als Fossilfundstätte und Nationales Geotop bekannte Steinbruch in Hagen-Vorhalle. Das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall verfügte ebenfalls über eine Ziegeleivergangenheit und einen Hoffmannschen Ringofen, die Teil der Ausstellung sind.

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Ton & Tonstein-Standorte

Geotope-Beispiele zum Rohstoff Tonstein (grün)
Aktiver Abbau (rot=Festgesteine, orange=Lockergesteine)
Museen (rot)
Sonstige (orange)

Luftbild mit historischen Gebäuden und hohem Kamin

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Das Museum thematisiert die Frühzeit der Industrialisierung und die Entwicklung des Steinkohlenbergbaus. Es beherbergt ein Besucherbergwerk und das GeoPark-Infozentrum.

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Drohnenaufnahme von Steinbruch mit Kohleflöz

Steinbruch Dünkelberg

In dem ehemaligen Ziegeleisteinbruch im Nationalen Geotop Muttental sind die Wittener Schichten mit Flöz Mentor (Geitling 3) aufgeschlossen.

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Steinbfuchwand mit Flöz.

Karbon

Geologische Entwicklung im GeoPark Ruhrgebiet

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Haufen mit grauen  zerbrochenen oder verformten Ziegeln

Tertiär

Geologische Entwicklung im GeoPark Ruhrgebiet

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