GeoRoute Ruhr

Geostopp 76-81 (Hauptroute)

Wetter-Oberwengern

76 Kiesschacht

76 Kiesschacht

Im ehemaligen Steinbruch „Kiesschacht“ am Bergbau-Lehrpfad östlich des Stollenbachs in Oberwengern wurde Tonstein abgebaut. Das Gestein wurde als Rohstoff für die Ziegeleiproduktion verwendet. Betreiber der Abbaustätte war die ehemalige Ziegelei Ludwig Bönnhoff.

Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Bergbaurundwege Wetter

Im Südosten von Wetter liegen drei Bergbaurundwege mit um die 10 km Länge dicht nebeneinander.

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(Erbstollenweg)

77 Schlebuscher Erbstollen

77 Schlebuscher Erbstollen

Dicht hinter einem alten Fachwerkgehöft am Limbecker Weg befindet sich im Stollenbachtal das Mundloch des Schlebuscher Erbstollens. Dieser gut 15 km lange und damit längste Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier entwässerte die Gruben, die im Bereich der Herzkämper Mulde lagen, bis fast an die Stadtgrenze von Wuppertal. Der Stollenbau wurde um 1760 begonnen und schließlich 1902 in seiner ganzen Länge fertig gestellt. Das aus Bruchsteinen aufgeführte Mundlochbauwerk ist von eigenartiger Architektur, auch der Kaminüberbau eines Herrensitzes wurde hier eingebaut.

Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Schlebuscher Erbstollen

Mundloch des mit 13 Kilometern längsten Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier.

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Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Bergbaurundwege Wetter

Im Südosten von Wetter liegen drei Bergbaurundwege mit um die 10 km Länge dicht nebeneinander.

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(Erbstollenweg)

78 Stollenrösche

78 Stollenrösche

Neben dem Fußweg, der von der Landtrasse aus zum Mundloch des Schlehbuscher Erbstollens führt, liegt der Wasseraustritt des noch heute weitgehend intakten Stollens, die sog. Stollenrösche.

Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Schlebuscher Erbstollen

Mundloch des mit 13 Kilometern längsten Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier.

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Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Bergbaurundwege Wetter

Im Südosten von Wetter liegen drei Bergbaurundwege mit um die 10 km Länge dicht nebeneinander.

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(Erbstollenweg)

79 Erdgaskugel

79 Erdgaskugel

Ein auffälliges Bauwerk ist die große Erdgaskugel an der Oberwengerner Straße. Dieser 1955 fertig gestellte Gasspeicher mit einem Durchmesser von fast 23 Metern fasst ein Volumen von 6.250 Kubikmetern. Die Kugelform erlaubt die Speicherung von Gas unter Druck. Der zulässige Fülldruck der Gaskugel in Wengern liegt bei 9 bar. 1997 erhielt der heute nicht in Betrieb befindliche Gasspeicher einen Neuanstrich als Weltkugel, der das Interesse zahlreicher Spaziergänger weckt.

Sandsteinmauer mit Stolleneingang.

Bergbaurundwege Wetter

Im Südosten von Wetter liegen drei Bergbaurundwege mit um die 10 km Länge dicht nebeneinander.

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(Erbstollenweg)

80 Konkretionen

80 Konkretionen

Der Sportplatz am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Volmarsteiner Dampfziegelei. In den Böschungen sind Sand- und Tonsteinschichten aufgeschlossen. Der Sandstein entstand aus Flussablagerungen. Zusammengeschwemmte Pflanzenreste sind auf den Schichtflächen fossil erhalten geblieben und gut zu sehen. Die Tonsteine enthalten mehrere linsen- bis knollenartige Gebilde, die bis zu 20 Zentimeter im Durchmesser aufweisen. Diese als Konkretionen bezeichneten Gebilde entstanden, als der Tonstein noch nicht verfestigt war. In zirkulierenden Wässern wurden gelöste Mineralstoffe als Eisenkarbonat ausgefällt, die sich als rundliche Fremdkörper im Tonstein ausgebildet haben.

81 Haus Hove

81 Haus Hove

Haus Hove ist ein ehemaliges Rittergut, dessen Ursprünge wahrscheinlich bis in das 11. Jahrhundert zurückreichen. Hoffmann von Fallersleben, der Dichter des Deutschlandliedes war oft Gast des Hauses, als es in Besitztum der Familie Schwachenberg lag. Die Herren von Schwachenberg waren u.a. als Bergbauunternehmer tätig und investierten ab 1765 maßgeblich in den Bau des Schlebuscher Erbstollens (vergl. Geostopp 77). Von außen sind heute die Toranlage (1754) mit Wehrturm (1616) und Stallungen, sowie das nach einem Brand im Jahre 1871 wieder neu errichtete Wohnhaus zu sehen.

Haus Hove