Untertage-Erlebnisse
Besucherhöhlen (grün)
Die devonischen Riffkalke im Südosten des GeoParks Ruhrgebiet sind von zahlreichen Höhlen durchzogen. Höhlenforscher entdecken und erforschen immer wieder neue unterirdische Räume und Gänge. Drei Höhlen sind als Besucherhöhlen ausgebaut und im Rahmen von Führungen zugänglich. Die Dechenhöhle in Iserlohn und die Heinrichshöhle in Hemer eröffnen bizarre Tropfsteinwelten und sind als paläontologische Fundstätten von großer Bedeutung. Im Nationalen Naturmonument Kluterthöhle in Ennepetal können Besucher einen Spaziergang durch ein devonisches Riff unternehmen und die beeindruckenden Fossilien an den Höhlenwänden erkunden. Hier werden auch körperlich anspruchsvollere Extremführungen angeboten.
Besucher- und Anschauungsbergwerke (orange)
Ende des Jahre 2018 wurde das letzte Steinkohlebergwerk im Ruhrgebiet stillgelegt und damit endete auch die Möglichkeit, in eine aktive Tiefbauzeche einzufahren. Realistische Untertage-Erlebnisse bieten jedoch das Anschauungsbergwerk des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, das Trainingsbergwerk Recklinghausen und das Montanium auf Zeche Zollern in Dortmund. Im Süden des Ruhrgebiets haben Besucher zudem die Möglichkeit, in Originalstollen die Welt des Altbergbaus zu erkunden. Dazu gehören das Besucherbergwerk des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Witten, das Besucherbergwerk Graf-Wittekind in Dortmund und das Forschungs- und Besucherbergwerk Stock- und Scherenberger Erbstollen in Sprockhövel. Auch Bergbausammlungen und Heimatmuseen wurden kleinere Anschauungsstollen eingerichtet, um Besuchern die Arbeitswelt des Bergmanns nahezubringen.
Besucherhöhlen
Besucherhöhlen
Besucherbergwerke
Besucherbergwerke
Anschauungsbergwerk im Deutschen Bergbau-Museum Bochum
Besucherbergwerk Graf Wittekind in Dortmund
Montanium im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund
Trainingsbergwerk Recklinghausen
Besucherbergwerk Stock- und Scherenberger Erbstollen in Sprockhövel
Besucherbergwerk im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten








