GeoRoute Ruhr

Geostopp 35-37 (Hauptroute)

Bochum-Dahlhausen

35 Stollen Friedlicher Nachbar

35 Stollen Friedlicher Nachbar

Unweit des Parkplatzes an der Lewacker Straße liegt an der bergseitigen Straßenböschung das Mundloch des Förderstollens der Zeche Friedlicher Nachbar. Vor dem Mundloch stehen zwei Förderwagen. Ursprünglich war der Stollen um 1770 als Wasserlösungs- und Förderstollen der nahe gelegenen Zeche Glückssonne angelegt. Die Stollen wurden aber bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bedeutungslos, als tiefer gelegene Stollen seine Funktion übernahmen. Im Jahr 1873 übernahm die Zeche Friedlicher Nachbar in Bochum-Linden den Stollen. Sie baute ihn zum Förderstollen aus, um damit den Weg zur Kohleverladung an der Ruhr und an die inzwischen gebaute Eisenbahn abzukürzen. Auch hier gibt es eine Infotafel. (Station 35 der GeoRoute Ruhr, Station 37 des Bergbauhistorischen Lehrpfads Bochum-Dahlhausen)

Text: Mügge-Bartolović, V. (2010): GeoRoute Ruhr: Durch das Tal des schwarzen Goldes, Regionalverband Ruhr und GeoPark Ruhrgebiet e.V. (Hrsg.), Essen.

Grubenwagen vor Stolleneingang

Bergbauhistorischer Lehrpfad Bochum-Dahlhausen

Bergbauhistorischer Rundweg durch den Bochumer Stadtteil Dahlhausen mit einer Länge von 14 Kilometern und 39 Stationen. Der Weg wird vom Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. betreut.

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36 Flöz Wasserfall

36 Flöz Wasserfall

Das Gelände der ehemaligen Zeche Dahlhauser Tiefbau dient heute als beliebtes Ausflugsziel. Die mit Spielflächen und Grillplätzen gestaltete Freizeitfläche wird im Sommer von der Bevölkerung intensiv genutzt. Etwas versteckt hinter den Bäumen auf der Bergseite ist ein interessanter geologischer Punkt: Mehrere Meter hohe Sandsteinfelsen und ein etwa 1 m mächtiges Kohlenflöz sind hier zu sehen. Es sind Gesteine aus der Bochum-Formation. Das Flöz besteht aus sehr unreiner Kohle, d.h. neben Steinkohle sind Gemengeteile wie Sand und Ton enthalten. Es handelt sich hier um das Flöz Wasserfall.

Steinkohleflöz mit Infotafel

Flöz Wasserfall

Auf dem Freizeitgelände am Chursbusch, dem ehemaligen Zechengelände der Vereinigten Dahlhauser Tiefbau, ist das mächtige, senkrecht stehende Flöz Wasserfall zu sehen.

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Grubenwagen vor Stolleneingang

Bergbauhistorischer Lehrpfad Bochum-Dahlhausen

Bergbauhistorischer Rundweg durch den Bochumer Stadtteil Dahlhausen mit einer Länge von 14 Kilometern und 39 Stationen. Der Weg wird vom Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. betreut.

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37 Profil Lewacker Straße

37 Profil Lewacker Straße

An der Lewacker Straße gegenüber der Schwimmbrücke über die Ruhr stehen Tonsteine an. Sie fallen steil mit ca. 70° nach Südwesten ein. Etwa 200 m weiter westlich, neben dem Haus Nr. 244, treten Sandsteine auf, die entgegengesetzt mit ca. 60° einfallen. Dazwischen liegt also eine Mulde verborgen. Weiter nach Dahlhausen hin schließt neben Hauses Nr. 250 ein kleiner Steinbruch eine Falte auf: Die Schichten fallen zuerst steil nach Osten ein, bilden dann einen Sattel, an den sofort wieder eine Mulde anschließt. Die Schichten gehören zum Grenzbereich zwischen der Bochum- und Witten-Formation.

Texte: Mügge-Bartolović, V. (2010): GeoRoute Ruhr: Durch das Tal des schwarzen Goldes, Regionalverband Ruhr und GeoPark Ruhrgebiet e.V. (Hrsg.), Essen.

Aufschluss mit Infotafeln und Gruppe von Menschen

Profil Lewacker Straße

Entlang der Lewacker Straße ist das Steinkohlengebirge aufgeschlossen und lässt Faltenstrukturen und Pflanzenfossilien erkennen.

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Grubenwagen vor Stolleneingang

Bergbauhistorischer Lehrpfad Bochum-Dahlhausen

Bergbauhistorischer Rundweg durch den Bochumer Stadtteil Dahlhausen mit einer Länge von 14 Kilometern und 39 Stationen. Der Weg wird vom Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. betreut.

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Nicht nummerierte Geostopps zwischen 37 und 38

Nicht nummerierte Geostopps zwischen 37 und 38

Grubenwagen vor Stolleneingang

Bergbauhistorischer Lehrpfad Bochum-Dahlhausen

Bergbauhistorischer Rundweg durch den Bochumer Stadtteil Dahlhausen mit einer Länge von 14 Kilometern und 39 Stationen. Der Weg wird vom Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. betreut.

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