GeoTour Baldeneysee

Hardenbergufer (29-32)

Radfahrer und Wanderer folgen demselben Weg weiter den See entlang. An der Hespertalbahn tritt an mehreren Abschnitten das Steinkohlengebirge zu Tage. Nach etwa 800 Metern, hinter dem zweiten Taleinschnitt, kommt man zu einer GeoPark-Infotafel.

Lösungszahl: 17

Um die Lösungen der Aufgaben für diesen Streckenabschnitt zu überprüfen,müssen die ZAHLEN hinter den richtigen Antworten addiert werden. Beträgt die Summe 17, stimmen alle Lösungen. Wenn alle Streckenabschnitte absolviert sind, kann mit den BUCHSTABEN hinter allen richtigen Antworten das Lösungsrätsel gelöst werden.

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Stationen und Aufgaben

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Von hier aus kann man in einen kleinen Steinbruch blicken, der hinter der Hespertalbahn liegt. Er beinhaltet rundliche Strukturen,
sogenannte Konkretionen.

Was trifft zu?

  • ……Man erkennt eine mehrere Meter große Konkretion, die an einer Störung in zwei Halbkugeln gespalten ist. (3/N)
  • ……Man erkennt mindestens zwei Konkretionen, von denen eine größer als ein Fußball ist. (5/S)
  • ……Man erkennt ein breites Flöz im Kern der Heisinger Mulde, in dem zahlreiche kleine schwarz gefärbte Konkretionen liegen. (8/E)

Achtung: Nicht die Schienen betreten, da die Hespertalbahn hier verkehrt.

Radfahrer bleiben am Uferweg. Wanderer biegen in den nächsten Weg links ein und erklimmen auf einem steilen Fußweg die
Halde Pörtingssiepen. Hier wurde das unbrauchbare Gestein der Zeche Pörtingsiepen aufgeschüttet. Das Mineralien-Museum in Kupferdreh bietet auf der Halde geführte Touren mit Fossiliensuche an.

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Um zur Endstation der Hespertalbahn zu kommen, halten sich Wanderer am Ende der Halde links. Radfahrer biegen vor Haus Scheppen nach links ab und halten sich an der Gabelung rechts.

Hier steht ein Förderwagen aus dem Steinkohlebergbau. Worüber verfügt der Wagen?

  • über die richtige Spurweite, um auf den Schienen der Hespertalbahn zu fahren (9/F)
  • über eine Füllung aus echter Steinkohle (5/A)
  • über Griffe zum Schieben (2/B)

Von hier geht es wieder bergab und dann den Uferweg entlang ein kurzes Stück weiter bis zum Rast- und Fahrradparkplatz bei Haus Scheppen.

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Hier beginnt die Route Pörtingsiepen, die mit Infotafeln an die gleichnamige Zeche, die hier beheimatet war, erinnert. Sie war seit 1779 als Stollenzeche aktiv, ging 1861 zum Tiefbau über und wurde 1973 stillgelegt.

Wie groß war die Zeche Pörtingsiepen im Jahr 1963?

  • ……Sie hatte über 120 Mitarbeiter und förderte über 5000 Tonnen Kohle im Jahr. (7/A)
  • ……Sie hatte über 500 Mitarbeiter und förderte über 12.000 Tonnen Kohle im Jahr. (6/E)
  • ……Sie hatte über 1200 Mitarbeiter und förderte über 500.000 Tonnen Kohle im Jahr. (9/U)
  • Sie hatte über 5000 Mitarbeiter und förderte über 120.000 Tonnen Kohle im Jahr. (8/I)

 

Weiter geht es auf dem Fahrradweg den Campingplatz entlang. Am nordwestlichen Ende des Platzes steht am linken Wegrand eine Bank.

Im Hespertal wurde eine Umlenkscheibe des Förderturms zum Gedenken an die Zeche aufgestellt.Die Seilscheibe steht etwa 500 m vom See entfernt.

Am See liegt Haus Scheppen, ein mittelalterliches Lehnsgut mit Sandsteinmauern aus dem 16./17. Jahrhundert. Im Jahr 1930 diente es als Unterkunft für Bergleute der Zeche Pörtingsiepen. Erst nach dem Stau des Baldeneysees wurde es von einem Wassergraben umgeben. Die Ruine, die nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg nicht wiederaufgebaut wurde, ist heute ein beliebter Treff für Motorradfahrer.

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Etwas weiter westlich sind auf der linken Seite des Weges zwei gleich aussehende Stollenmundlöcher im Wald zu sehen. Sie gehören zur ehemaligen Zeche Maas & Nierbank. Das ist eine der vielen kleinen Stollenzechen, die insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert rund um den Baldeneysee in Betrieb waren.

Wie weit liegen die beiden Stollenmundlöcher auseinander?

  • ……etwa 2 Meter (9/C,B)
  • ……etwa 10 Meter (6/B,E)
  • etwa 30 Meter (1/A,F)

GeoTour Baldeneysee

Themenweg und Rallye rund um den Baldeneysee zum Wandern und Radfahren mit einer Länge von 21 Kilometern und 35 Stationen. Der Weg wird vom GeoPark Ruhrgebiet betreut.

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Aufschlüsse an der Hespertalbahn

Tektonik, Konkretionen und ein Flöz in den Felswänden entlang der Museumseisenbahn am Südufer des Baldeneysees.

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