Bergbaulehrpfad Halde Haniel

2 km, 15 Stationen

Die Halde Haniel ist mit 159 Metern Höhe zweithöchste Halde im Ruhrgebiet. Hinauf führt eine Kombination von Bergbaulehrpfad und Kreuzweg mit Gerätschaften aus dem Steinkohlenbergbau. Die Halde ist aus Bergematerial der Zeche Prosper Haniel  aufgebaut, welches an vielen Stellen zutage tritt. Das am Fuße gelegene Bergwerk Prosper-Haniel war die letzte aktive Steinkohlenzeche im Ruhrgebiet und wurde erst Ende des Jahres 2018 stillgelegt. Eine Beschreibung der einzelnen Stationen mit Übersichtskarte wird von ruhrgebiet-industriekultur.de angeboten, ein GPX-Download für einen 5 km langen Rundweg über den Lehrpfad/Kreuzweg bei GPSies.

Karte

GPX-Download

Weitere Informationen

Earthcaches

Halde Haniel

Das ehemalige Steinkohlebergwerk Prosper-Haniel ist leider nicht mehr zugänglich. Wer möchte, kann sich jedoch auf eine virtuelle Grubenfahrt begeben.

Virtuelle Grubenfahrt (WDR)

 

Ausgangspunkt

Adresse: Birkhahnstraße 30, Oberhausen (Parkplatz 50 m)
UTM-Koordinaten (Zone 32): RW: 352874 HW: 5712280
ÖPNV: Bushaltestelle Oberhausen Kleekamp (100 m)

Führungen / Pädagogische Angebote

Auf der Halde Haniel liegt das Bergematerial stellenweise an der Oberfläche. Darin sind zahlreiche Fossilien aus der Oberkarbon-Zeit zu finden. Die Umweltpädagogische Station Heidhof (RVR) bietet für Schüler der Sekundarstufe I eine Fossiliensuche auf der Halde an. Lehrer können an einer entsprechenden Fortbildung zu dem Thema teilnehmen.

Umweltpädagogische Station Heidhof

 

Literatur und Links

 

Informationen zur Ausstattung der Halde und dem Bergwerk Prosper Haniel bei der Route Industriekultur.

Webseite

Landschaft mit Kiesgrube und etwas Schnee.

Kirchheller Heide

Wald- und Naherholungsgebiet mit mehreren Abgrabungen, Abgrabungsseen, Bergsenkungsseen, einem Besucherzentrum und einer umweltpädagogischen Station.

Mehr dazu
Raum mit Vitrinen und Tierskeletten.

Museum für Ur- und Ortsgeschichte im Quadrat

Museum mit paläontologischer Sammlung und Eiszeitschwerpunkt. Ausstellung der Bottroper Fährtenplatten und der Bottroper Seekuh.

Mehr dazu