Geologische Wand im Grugapark

Die Geologische Wand im Grugapark Essen wurde 1929 von Wilhelm Löscher, dem ehemaligen Direktor des Helmholtz-Gymnasiums in Essen erreichtet. Sie zeigt ein geologisches Profil im Maßstab 1:1500 mit Flözen und Schächten, welches sich von Nordwesten nach Südosten durch Essen zieht. Für die Gestaltung wurde Originalmaterial aus den entsprechenden Schichten des Untergrundes verwendet. Es diente unter Anderem jungen Bergleuten als Anschauungsobjekt. Im Umkreis der Geologischen Wand sind die Abgüsse eines karbonzeitlichen Siegelbaums und des weltweit größten Riesenammoniten aus dem münsterländischen Kreidemeer, sowie ein tertiärzeitlicher Mammutbaumstumpf ausgestellt. Die Geologische Wand ist nur im Rahmen eines Besuchs des Grugaparks zu besichtigen.

Grugapark

Beschreibung der Sehenswürdigkeit auf den Seiten des Grugaparks

Standort

Adresse: Grugapark, Essen Anfahrt mit dem PKW
UTM-Koordinaten (Zone 32): RW: 360132 HW: 5699645
ÖPNV: Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Links und Literatur

Der Freundeskreis Grugapark hat eine Broschüre zur Geologischen Wand herausgegeben, in der auch auf die geologische Entwicklung in Essen sowie auf Gesteine und urzeitliche Pflanzen im Grugapark eingegangen wird.

Die Geologische Wand im Grugapark
von Christoph Laschet, Diethard E. Meyer, Klaus Militzer
Freundeskreis Grugapark Essen e.V. (Hrsg.) (2009)
ISBN: 978-3-00-029635-2
3,00 €

Erhältlich beim

Freundeskreis Grugapark

Zur Beschreibung der Broschüre

 

Bilder