Bismarckturm Unna

Der knapp 20 m hohe Bismarckturm kann an Sonn- und Feiertagen bestiegen werden und bietet einen hervorragenden Blick über das Münsterland und das Sauerland, zwei im Hinblick auf ihre geologische Entwicklung sehr unterschiedlich geprägte Landschaften. Der Turm wurde aus Kaiserg-Sandstein aus den Steinbrüchen von Frömern gebaut. Er wird vom Bismarckturm-Verein Unna in Fröndenberg e.V. betreut. Auf der Aussichtsplattform befinden sich mehrere Infotafeln.

Verein

Weitere Informationen

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Die Bismarckturm Unna ist die Station 5 auf dem

Wanderweg der Geotope

In der Nähe

Kettenschmiedemusem

Heimatmuseum Fröndenberg

Standort

Adresse: Hubert-Biernat-Straße 3, Fröndenberg
UTM-Koordinaten (Zone 32): RW: 410250 HW: 5706263
ÖPNV: Bushaltestelle Wilhelmshöhe (150 m)

Führungen / Pädagogische Angebote

Der Bismarckturm-Verein Unna in Fröndenberg e.V. bietet auf Anfrage Führungen auch für Schulklassen an.

Informationen

Zu diesem Geotop

Der Bismarckturm steht auf der 214 m hohen Wilhelmshöhe, die zu Haarstrang gehört, einem von Büren bis Dortmund verlaufenden Höhenzug, an der Grenze zwischen Münsterland und Sauerland. Vom Turm aus bietet sich ein hervorragender Blick über die Landschaft. Nach Norden geht der Blick über die Hellwegniederung und das Lippetal bis zu den flachen Anhöhen des zentralen Münsterlandes. Das Münsterland eine schüsselförmige Struktur, die aus Ablagerungen des Kreidemeeres vor rund 100 Millionen Jahren aufgebaut ist. Der Blick nach Süden zeigt die flachhügelige Landschaft des nördlichen Sauerlandes mit der breiten Eintiefung des Ruhrtals.

Das Sauerland gehört zum Rheinischen Schiefergebirge, das aus gefalteten Gesteinen der Devon- und Karbonzeit, vor 400-300 Millionen Jahren aufgebaut ist. Der Bismarckturm wurde 1900 erbau. Sein Bau erfolgte nach einem Aufruf der deutschen Studentenschaft, landesweit Türme zur Erinnerung an Otto von Bismarck zu errichten. Der Turm wurde von dem Architekten Professor Bruno Schmitz entworfen, von dem auch die Planungen zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und dem Deutsche Eck in Koblenz stammen.

Kleiner Findling mit Infotafel

Wanderweg der Geotope

Rundweg zu Geotopen und Bergbaurelikten bei Fröndenberg-Frömern mit einer Länge von 17 Kilometern und 5 Stationen. Der Weg wird vom Kreis Unna betreut.

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Steinbruch mit dunkelbraunen Sandsteinen im unteren Bereich und hellen Kalksteinen im oberen Bereich

Steinbrüche Frömern

Aufschlüsse mit karbonzeitlichen Sandsteinen unter den Ablagerungen des Kreidemeeres.

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Kopfgroßes Fossil

Steinbruch Ruhrlandhof

Steinbruch mit Oberkreidezeitlichen Kalksteinen und Fossilfunden auf einem Freizeithof.

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